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Schmerztherapie
Fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland derzeit unter chronischen
Schmerzen. Schwerpunkte bilden hierbei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen
sowie Migräne. Die physischen, psychischen und materiellen Belastungen
dieser Erkrankungen sind enorm. Unser Gesundheitssystem könnte derzeit
um ca. 17,5 Mrd. Euro pro Jahr entlastet werden, sofern es gelingt
beispielsweise Rückenschmerz und Kopfschmerz gänzlich zu vermeiden.
Jedoch scheinen wir leider von einer wirkungsvollen Schmerzbehandlung
weit entfernt zu sein, denn die Zahl der Schmerzpatienten steigt beständig
(Arbeitsunfähigkeit aufgrund Rückenschmerzen 1998-2002 + 17 %).
Eine Aussicht auf Besserung besteht nur dann, wenn das Phänomen Schmerz
komplett neu verstanden wird. Stattdessen sieht die neue Approbationsordnung
unserer Mediziner künftig eine weitgehende Ausklammerung der Schmerztherapie
vor.
Um hier einen Umdenkprozess einzuläuten, werden auf dieser Webseite
Erklärungen gegeben, wie Schmerz verstanden werden kann und welche
erfolgreichen Möglichkeiten einer echten ursächlichen Behandlung
sich bieten. Sicherlich wird auch dieser Ansatz dem Anspruch auf allumfassende
Betrachtung noch nicht vollständig gerecht. Er zeigt jedoch einen
möglichen Weg in die richtige Richtung auf.
Inwieweit den meisten Betroffenen geholfen werden kann, wird sich
zeigen, wenn die Bereitschaft besteht, die Therapien und Behandlungskonzepte
zu ersetzen, die nachweislich nicht funktionieren oder den Patienten
in eine medikamentöse Dauerbehandlung (Analgetika, Opioide etc.) führen.
Viele Schmerzpatienten werden aus eigener Erfahrung wissen, dass die
bislang angewandte Schmerz-/Physiotherapie oftmals mit starken Nebenwirkungen
verbunden oder wirkungslos ist.

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