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Die Überbelastung im Sinne eines Schwellenreizes wird hierbei von Rezeptoren im Körper
wahrgenommen, an das Gehirn weitergeleitet und mündet anschließend in entsprechende, selbstregulative
Umbau-/Anpassungsprozesse. Diese führen nach entsprechender Zeit, die vom Ausmaß der Bewegungsstörung abhängig ist (Tage, Wochen, Monate),
zuerst zur Schmerzfreiheit und im weiteren Verlauf zur weiteren Verbesserung der Beweglichkeit. Hierdurch wird dem
Entstehen eines neuerlichen, ähnlichen Schmerzgeschehens die Grundlage entzogen. Der Patient ist wirklich geheilt
und nicht nur symptomfrei, wie z.B. nach Schmerzmittelgabe.
In diesem Zusammenhang wichtig: Nach praktischen Erfahrungen ist diese Form der Therapie über die Selbstregulation
des Körpers unmöglich, solange Schmerzmittel genommen werden, die in das zentralnervöse System eingreifen, hierzu
gehören z.B. Tramal und andere Morphiumderivate.
Für den Schmerzpatienten bedeutet dies leider häufig einen Gewissenskonflikt, stellt doch die Konfrontation mit dem
Schmerz eine große Hürde dar. Unter der Rubrik Erfahrungen soll eine Hilfe angeboten werden,
die eine Entscheidung erleichtert.
Ein wesentliches Hauptargument für diesen Therapieansatz ist das praktisch nicht vorhandene Risiko - verbunden mit
einer großen Chance – ganz im Gegensatz zu den weitreichenden Folgen einer Operation. Leider wird letztere von den
Krankenkassen bezahlt, während die Behandlung nach Walter Packi derzeit meist nur von den Privatkassen übernommen wird.
Man sollte sich aber nicht vorschnell für eine Operation entscheiden – denn eine im Extremfall eintretende
Berufsunfähigkeit – die im übrigen nicht wirklich selten erscheint - dürfte für den einzelnen Patienten mit einem Vielfachen
der Kosten verbunden sein. Zudem wird durch eine Operation (Versteifungen, Entfernen von Knochen) das
Zusammenspiel der Muskeln oftmals so gestört, dass eine Heilung mit den heutigen Mitteln unmöglich werden kann.
Die Begründung, warum entgegen der schulmedizinischen Theorie
bei Schmerzen die Psyche, Nerven, Degeneration und vieles andere oftmals
als Ursache auszuschließen sind, findet sich ebenfalls auf der
Webseite des Instituts
für Biokinematik.
    
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