Praxis für ganzheitliche Heilkunde - Dirk Ohlsen Heilpraktiker München        


   
   
   
   

   
   
   

   




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Druckversion Schmerztherapie


Operationen

Aufgrund fehlender Erfahrungen mit den zahlreichen diversen Operationstechniken werden die verschiedenen Methoden an dieser Stelle nicht weiter beschrieben und erläutert.
Die Meinungen in der Ärzteschaft, bei welchem Krankheitsbild eine Operation notwendig ist, gehen weit auseinander:
Beispielsweise lehnt Walter Packi nach der mathematischen Analyse der menschlichen Bewegungslehre einen solchen Eingriff, um Schmerzen auszuschalten, in der Regel aus folgendem Grund ab:

Orthopädische Operationen verändern, im Gegensatz zu unfallchirurgischen Operationen die Geometrie des Körpers. Während in der Unfallchirurgie - ehemals Wiederherstellungschirurgie genannt - möglichst achsen- und winkelgerecht wiederhergestellt wird, was die Natur vorgegeben hat, verfolgt die Orthopädie das gegenteilige Ziel. Achsen und Winkel werden mit Absicht verändert, Muskeln werden verlagert, Bandstrukturen werden verlegt. Der Körper als mechanisch selbstorganisierendes System wird in seiner Funktionalität dadurch mehr oder weniger empfindlich gestört. Obwohl in der Orthopädie bisher keine Vorstellung darüber existiert, nach welchen gesetzmäßigen Kriterien die Mechanik des Körpers aufgebaut ist, ist die Orthopädie gleichwohl der festen Überzeugung, diese Mechanik des Körpers "verbessern" zu können. X-Beine und O-Beine werden "begradigt", Schenkelhälse werden abgeflacht oder aufgerichtet, Kinder werden vorsorglich umgestellt. Dies alles im Sinne der Schmerztherapie. Grundlage ist ein Denken, welches die Statik des Menschen im Blickfeld hat, wobei vergessen wird, dass der Mensch den Gesetzen der Statik überhaupt nicht unterliegt. Denn der Mensch bewegt sich, solange er lebt. Zur Ruhe, also in die Stase, kommt er erst mit dem Tode. Ein Gebäude untersteht den Gesetzen der Statik. Eine bewegte Struktur, wie der Mensch oder ein Auto, unterliegt den Bewegungsgesetzen, also der Kinematik. Wenn ein bewegter Körper nach den Gesetzen der Nichtbewegung behandelt wird, dann wird er geschädigt und nicht gebessert. Eine Wiederherstellung der ursprünglichen physiologischen Funktionen ist nicht mehr möglich. Schmerzen und/oder funktionelle Lähmungen bleiben Dauerzustand.

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(c) Dirk Ohlsen