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Operationen - Fazit
Die Entscheidung für oder gegen eine Operation, mündet häufig in eine Art Glaubenskrieg, den der betroffene Patient meist selbst nicht bewerten kann. So werden von den verschiedenen Ärzten unterschiedliche Argumente und Methoden vorgezogen. Bei genauerer Analyse stellt der Betroffene dann meist Widersprüchlichkeiten in den Ausführungen fest. Ebenfalls wird die Ursache der Schmerzen in der Regel nicht beschrieben. Stattdessen wird von Veranlagung, Degeneration, oder psychogenen Faktoren gesprochen. Der Patient sollte deshalb genau prüfen und intuitiv versuchen, den für sich bestmöglichen Weg zu finden. Es erscheint ungefährlicher und erfolgsversprechend, vor einer Operation alle konservativen Methoden, Bewegung und die Übungen und Thesen von Walter Packi in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Sich Körperteile operativ entfernen zu lassen, ist dagegen meist ein irreversibles Vorgehen.
Im Extremfall bedeutet dies einen jahrelangen Rechtsstreit über Frühverrentung oder ärztliche Kunstfehler. Selbst bei vermeintlich harmlosen Eingriffen, wie dem RACZ-Katheter, gibt es erste Verfahren wegen schwerer Infektionen und Zerstörung von wichtigen Muskelteilen durch die eingespritzten Medikamente. Oftmals teure minimalinvasive Verfahren sehen weniger gefährlich aus, können jedoch im Einzelfall ebenfalls grossen Schaden anrichten.
Bei der Vorstellung der unterschiedlichen Methoden durch Ärzte in den Medien sollte der Patient in Betracht ziehen, dass auch wirtschaftliche Interessen die Darstellungen prägen können. Es existiert ein Widerspruch zwischen den von Ärzten publizierten Erfolgsquoten und den Berichten der Betroffenen. Meist sind wissenschaftlich seriöse Langzeitstudien nicht erhältlich. Operationen können oft kurzfristig helfen, da beispielsweise die Anästhesie muskulär krampflösend wirkt oder eine Körperstruktur etwas mehr Bewegungsspielraum bekommt. Mittelfristig treten die Beschwerden jedoch häufig wieder auf, da die wirkliche Schmerzursache nicht therapiert wurde.
Die Therapie indirekter, geistiger Ursachen des Schmerzgeschehens, wie beispielsweise Unfalltraumen, tritt im Gegensatz zu Bewegungstherapien ebenfalls in den Hintergrund.
    
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