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Spätestens seit Leonardo da Vinci und seinem Schema della Proportione Bild ist bekannt, dass der Körper weder kreisförmige
noch lineare Bewegungen durchführen kann. Es sind immer leicht geschwungene Bewegungen, die sich aus dem Zusammenspiel
und dem geometrischen Verlauf der einzelnen Muskelfasern ergeben.
Im Krafttraining an Maschinen dagegen wird der Körper in
Bewegungsbahnen gezwungen, die unnatürlich und einseitig sind.
Der so umtrainierte Körper bietet einen idealen Nährboden für Schmerzursachen aller Art, die dann durch ein Ereignis wie
beispielsweise einen Unfall ausgelöst werden und anschließend therapeutisch nicht als primär muskulär verursacht identifiziert werden.
Dennoch ist dieser Therapieansatz oft wirksam, obwohl die Probleme meist nur hinausgeschoben werden. Grund hierfür
ist die generelle Durchführung von Bewegung, die entsprechende Regulationsprozesse im Körper im Sinne einer Selbstheilung bewirken.
Hinzu kommt das „Zutrainieren“ der Muskeln, wodurch die Gesamtbeweglichkeit abnimmt und der Organismus mehr
und mehr auf wenige, unsanftere Bewegungsmuster reduziert wird.
Da jedoch eine bestimmte Bewegung den Schmerz
auslöst, kann auch eine „gestählte“ Minderbeweglichkeit zur Schmerzfreiheit führen.
Um dauerhaft schmerzfrei zu bleiben, muss eine in Ruhe weiche und möglichst auf der Gesamtlänge trainierte
Muskulatur das Ziel sein, wie sie bei Kindern meist noch anzutreffen ist. Verletzungen wie Knochenbrüche, Zerrungen,
Verstauchungen etc. sind damit auch deutlich seltener, da eine längere Wegstrecke zur Verfügung steht, um eine äußere
Krafteinwirkung abzufangen.
Wesentlich besser ist das Training in natürlichen Bewegungsbahnen, wie insbesondere das Laufen und Rennen sie bietet.
Ein nahezu perfekter Ausgleich für den Büromenschen.

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