Praxis für ganzheitliche Heilkunde - Dirk Ohlsen Heilpraktiker München       


   
   
   
   

   
   
   

   




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Druckversion Schmerztherapie


14. Welche Rolle spielt die geistige Ebene bei der Behandlung?

Die mentale Einstellung ist von großer Wichtigkeit. Die Willkürmuskulatur wird nur das durchführen und sich entsprechend umbauen, was Sie erreichen wollen. Darüber hinaus ist auch die mentale Konfrontation mit dem Schmerz eine Notwendigkeit, diesen auf der körperlichen und geistigen Ebene wieder aufzulösen. Deshalb ist auch die gedankliche Bewegungsdurchführung sehr wichtig.

Nicht zuletzt muss – wie bei jeder Krankheit - die innere Bereitschaft zur Gesundung bestehen.

Sollte ein Ereigniss/Unfall bei dem Schmerzgeschehen eine Rolle gespielt haben, kommt es bei der Durchführung der Muskelübungen häufig zu einem "Wiedererleben" der Situation. Dies deutet auf einen mentalen Verarbeitungsprozess hin, der in manchen Fällen zusätzlich auf der Ebene des Unterbewußtseins therapeutisch aufgearbeitet werden muss.

Viele Menschen, die gelernt haben, mit dem eigenen Körper vollbewusst umzugehen, können dagegen eine Muskelblockade mit Schmerzen über die Änderung ihrer Empfindung selbst auflösen. Sie lassen die Empfindung des Schmerzes anfangs voll zu und entschliessen sich umgehend zu einer anderen Empfindung, die eine Blockade sofort zum Verschwinden bringt. Die beschriebenen Übungen von Walter Packi arbeiten ähnlich, sehen jedoch oberflächlich betrachtet wie einfache Körperarbeit aus.
Basis ist in allen Fällen u.a. die Konfrontation mit der Bewegungseinschränkung, dem Maximalschmerz und den damit verbundenen Ängsten, die es aufzulösen gilt.

Letzten Endes mündet das eine in das andere:

Eigenverantwortlich das gestörte Gleichgewicht von Körper und Geist wieder herzustellen.

Körperlich spürbar wird dann insbesondere die Entspannung der Muskulatur (Tonussenkung) und die damit verbundene Schmerzfreiheit.

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