Praxis für ganzheitliche Heilkunde - Dirk Ohlsen Heilpraktiker München       


   
   
   
   

   
   
   

   




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Druckversion Schmerztherapie


12. Was ist bei bildgebenden Verfahren (Röntgen/MRT/CT) zu beachten?

Alle bildgebenden Verfahren versuchen mit verschiedenen technischen Mitteln den menschlichen Körper möglichst realitätsgenau abzubilden. Während dies in vielen Fällen gut gelingt und insbesondere bei Unfällen oder Krebs von großer Wichtigkeit in der Diagnostik ist, versagen diese Verfahren bei chronischen, endogen (im Körper selbst) entstandenen Schmerzen fast vollständig.

Die Ursache liegt u.a. in der Funktionsweise des Kernspin (MRT) oder der Computer-Tomographie. Nur ein Teil der Bildinformation stammt tatsächlich aus dem menschlichen Körper, der andere Teil wird durch Computer zu einem 2-D oder 3-D Bild ergänzt. Durch die permanente Bewegung (u.a. Atmung) während der Aufnahme liegen aufeinanderfolgende Bilder ebenfalls häufig nicht 100 % in einer Schnittebene, wodurch sich ein falsches Bild und falsche Diagnosen ergeben können. Eine Darstellung des muskulären Zusammenspiels und Störungen hierin sind ebenfalls schlecht darstellbar. Deshalb sind diese Verfahren für eine Diagnose und einen Therapieansatz häufig zu ungenau.

Hinzu kommt, daß Veränderungen des Muskel-Skelett-Apparates häufig überbewertet werden. Diese bringen oftmals lediglich autoregulative Anpassungsprozesse des Körpers auf beispielsweise einseitige sportliche Belastungen zum Ausdruck und stellen häufig nicht die Ursache der Schmerzen dar.

Im Falle von Rückenschmerzen ist die regelmässig diagnostizierte Steilstellung der Wirbelsäule beispielsweise die Auswirkung muskulärer Zugkräfte, die mit bildgebenden Verfahren jedoch leider nicht ausreichend sichtbar gemacht werden können. Notwendig ist dagegen palpatorisches (tastendes) Gespür der Therapeuten, die sich oftmals zu sehr auf bildgebende Verfahren stützen.

Bildgebende Diagnostik ist kostspielig und bei chronischen Schmerzen für eine ursachenorientierte Behandlung oftmals nicht ausreichend. Dies erklärt unter anderem, warum Betroffene von verschiedenen Therapeuten die unterschiedlichsten Bild-Interpretationen erläutert bekommen.

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