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11. Wie beweglich sollte man sein?
In der Regel kann man sich an Kindern orientieren, die noch weiche und elastische Strukturen aufweisen. Vor allem durch einseitige Belastungen der Muskulatur kommt es über Jahre zu Beweglichkeitseinschränkungen, die meist unbemerkt bleiben. Die Folgen werden irgendwann häufig als Schmerz spürbar.
Durch Unfallereignisse kann die Beweglichkeit plötzlich eingeschränkt werden:
Ab einer bestimmten Kraftwirkung wird der Bindegewebsapparat im Muskel blitzschnell aktiviert, um einer Dehnüberlastung oder einem Zerreißen der Muskelfasern entgegenzuwirken. Dieses Bindegewebe ist um ein Vielfaches stärker als der Muskel selbst. Die Muskelfasern werden unbeweglich und schützen den Körper vor weiterer Bewegung und Verletzung. Diese Blockade löst sich nun leider meist nach dem Unfall nicht wieder von alleine auf, da sie unbewusst reflexgesteuert ist. Sie ist palpatorisch tastbar.
Hierdurch kommt es zu Bewegungseinschränkungen, die in den bereits beschriebenen Muskel-Schmerz-Kreislauf münden, die ebenso behandelbar sind.
Das Alter des Patienten spielt bei der Wiederherstellung der natürlichen Beweglichkeit eine stark untergeordnete Rolle.
Viel Spass bei Üben!
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