Praxis für ganzheitliche Heilkunde - Dirk Ohlsen Heilpraktiker München        


   
   
   
   

   
   
   

   




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Druckversion Schmerztherapie


10. Gibt es unterschiedlich lange Beine?

Nach Walter Packi kommen diese nur äußerst selten vor. Der optische Eindruck unterschiedlich langer Beine, der häufig von Orthopäden diagnostiziert und fälschlicherweise mit Einlagen therapiert wird, liegt in einem Beckenschiefstand begründet.

Steht das Becken schief, in der Regel durch eine einseitige, muskuläre Störung der Hüftbeugemuskulatur, dann ergibt sich ein anderer Austrittswinkel des Oberschenkelknochens aus der Hüfte und hierdurch der Eindruck unterschiedlich langer Beine. Nachfolgend ist damit eine Ausgleichsskoliose der Wirbelsäule (seitliche S-förmige Krümmung) verbunden. Therapiert man diese Störung an der Hüftbeugemuskulatur, sind beide Beine in den meisten Fällen wieder gleich lang und die Skoliose / Störungen verschwinden.

Diese Bilder machen den Zusammenhang transparent und verständlich.

Weiterhin erscheint die Funktion der Fußsohle gemeinhin unterschätzt zu werden:

Eingeschlossen in enges Schuhwerk und über Jahrzehnte hinweg absatzbedingt über den Fersengang vollkommen unphysiologisch verändert, muss es zwangsläufig früher oder später zu Beschwerden im Bereich des Laufapparates kommen. Am Besten gewöhnt man die Füße wieder schnell an das verlernte Gehen über den Vorfuss (wie Indianer) und trainiert ab und zu wieder das Barfußlaufen. In vielen Fällen wird man damit Beschwerden erfolgreich verhindern können.

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(c) Dirk Ohlsen