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Aus Gründen, für die ich sehr dankbar bin, kam ich durch
das Internet in ein Bandscheibenforum (Lumed). Hier beschrieb ein
Teilnehmer die Schmerztherapie des Freiburger Arztes Walter Packi,
die ich sehr interessant und logisch fand. Nach einigen Rückfragen
und stöbern im Forum, beschloss ich vor einer Operation (Kostenvoranschlag
EUR 11.000) einen Besuch bei seinem Institut
für Biokinematik in Freiburg zu wagen, da ich durch meine
Erfahrungen und Bücherstudien erhebliche Zweifel an der Stimmigkeit
der bisher zugrunde gelegten medizinischen Theorie hatte.
Institut für Biokinematik, Juli 2002 (ca. vier Monate nach Beginn der Schmerzen):
Nach meiner Ankunft am Montagmorgen erfolgte eine einstündige Behandlung durch Walter Packi, die sich insbesondere auf die Anamnese vergangener Unfälle (beispielsweise Bänderrisse) und die genaue Schmerzlokalisation bezog. Hinzu kam die Betastung (Palpation) von verschiedenen Punkten, die teilweise sehr schmerzhaft auf Druck reagierten. Anschließend bekam ich symmetrisch ca. 10 Spritzen mit einem Betäubungsmittel (Scandicain 1 %) zur Reflexauslösung und Entkrampfung in die entsprechenden Muskeln. Der in meinem Fall wichtigste Muskel Iliopsoas konnte von Herrn Packi anatomisch leider nicht erreicht werden. Grund hierfür war die über Monate in der Krankengymnastik und bei Kieser auftrainierte Bauchmuskulatur. Diese führte zu einer starken Abwehrspannung, sobald man versuchte diesen Muskel, der durch den Skiunfall in eine Art Krampfzustand verfallen war, palpatorisch durch die Bauchdecke zu erreichen. Mir wurde erklärt, dass ich selbst in den nächsten Tagen diesen Muskel durch geeignete Übungen umtrainieren müsste. Diese Übungen erlernte ich in der anschliessenden Physiotherapiestunde, die einmal täglich stattfand.
In den nächsten Tagen trainierte ich relativ ehrgeizig im Stundenrhytmus insgesamt sechs Übungen, die auf dieser Webseite unter Übungen gezeigt werden. Immer wenn zusätzlich Zeit war, begab ich mich zu einem eigens präparierten Baumstamm, um mich nach hinten ins Hohlkreuz in den Maximalschmerz hinein überzulegen. Aus dieser Position wird dann gegen den Widerstand einer Assistenzperson die Muskelkette angespannt und Gegendruck ausgeübt.
    
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